Informationen für Mentees

Für die Mentees gilt: Sie übernehmen in Ihrem Tandem den aktiven Part und kontaktieren Ihre Mentorin/Ihren Mentor auch eigeninitiativ. Denn bei Ihrem Mentorat geht es letztendlich um Sie!

Foto: Magdalena Jooss

Mentee Catharina van Delden, Geschäftsführerin und Mitgründerin eines IT-Unternehmens, TUM-Alumna Betriebswissenschaften

Ihre Rolle als Mentee:

Zielsetzer/in: Sie bestimmen die Themen, an denen Sie in Ihrer Tandembeziehung gemeinsam mit Ihrer Mentorin oder Ihrem Mentor arbeiten wollen. Sie können festlegen, welche Ziele Sie sich setzen möchten.

Initiator/in: Sie kümmern sich um die gemeinsamen Termine, halten den Kontakt, schlagen Themen vor, rufen an, wenn Sie etwas Aktuelles besprechen möchten – kurz: Sie sind aktiv.

Realisierer/in: Setzen Sie um, was Sie gemeinsam mit der Mentorin/dem Mentor erarbeitet haben. Nutzen Sie die Chance, Neues auszuprobieren.

Entwickler/in: Seien Sie offen für Feedback, Anregungen und konstruktive Kritik. Fragen Sie nach und entwickeln Sie gemeinsam mit Ihrer Mentorin/Ihrem Mentor positive Handlungsalternativen.

Verantwortliche/r: Als Mentee sind Sie dafür verantwortlich, den Kontakt zur Mentorin/zum Mentor zu suchen und zu halten. Sie wissen am besten, wann Sie einen Rat brauchen.

Vertrauensvoll, offen, freundschaftlich: Themenbereiche während des Mentorats

Allein Sie legen für sich fest, über welche Themen Sie miteinander sprechen wollen. Es sind Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse, Ihre Kompetenzen und Voraussetzungen, Ihr Engagement und Ihr gegenseitiges Vertrauen,welche die individuelle Themenwahl bestimmen. Zur Anregung finden Sie folgende Themenbereiche aufgelistet:

Personenbezogene Themen: Z.B. Wie ist die jetzige Situation? Was ist belastend, schwierig, ungelöst? Gibt es Wünsche, Ziele, eine Vision? Wie sieht das Eigenbild, das Fremdbild aus?

Themen zum Studium/zur Promotion: Z.B. Wie ist der Stand? Wo sind die Schwerpunkte gelegt? Wo liegen die aktuellen Herausforderungen? Lohnen sich ein Auslandsstudium oder ein Auslandspraktikum? Ist ein weiterführendes Masterstudium sinnvoll?

Themen zum Berufseinstieg: Z.B. Welche Arbeitsfelder interessieren mich besonders? Welche Qualifikationen bringe ich mit, welche müssen noch erworben werden? In welcher Position möchte ich in 10 Jahren sein?

Kritische Themen: Ein aufeinander Zugehen ist niemals leicht. Lassen Sie sich in Ihrer Mentoringbeziehung Zeit für das Kennenlernen. Sie haben ein ganzes Jahr vor sich. Als Mentee sollten Sie Ihre Überlegungen und Pläne vorstellen, anderseits aber auch neugierig auf Ihr Gegenüber sein.

Foto: Magdalena Jooss