So fördert die TUM Innovation und Forschung

Die Technische Universität München begreift sich als Dienerin einer Gesellschaft, die angesichts fortschreitender Globalisierung immer neue, größere Herausforderungen zu schultern hat. Damit dies gelingt, braucht es eine fachlich kompetente Wissenschaftsgemeinschaft, interdisziplinär eingestimmt auf die Jahrhundertthemen: Gesundheit & Ernährung – Energie, Klima, Umwelt – Natürliche Rohstoffe – Mobilität & Infrastruktur – Kommunikation & Information. Die Pfl ege eines innovativen Forschungsumfelds gehört ebenso dazu wie ein lebendiger „entrepreneurial spirit“ und ein Gemeinschaftssinn, der Talente und Leistung fördert und keine Grenzen zwischen den Generationen kennt.

Interdisziplinäre Forschung

Die TUM ist eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas und besitzt ein einzigartiges Fächerspektrum: Ingenieur- und Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Medizin sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Nur durch die Zusammenarbeit der einzelnen Fachgebiete lassen sich die wichtigen Zukunftsfragen der Menschheit lösen und neue Forschungsfelder erschließen. Deshalb schafft die TUM interdisziplinär ausgerichtete Bereiche. Ein Beispiel sind die integrativen Forschungszentren TUM Institute for Advanced Study, Munich School of Engineering und Munich Center for Technology in Society. Dort arbeiten Wissenschaftler verschiedener Fakultäten mit internationalen Spitzenforschern zusammen.

Technologietransfer und Patentpolitik

An der TUM entwickelte Ideen und Erfindungen stehen im Mittelpunkt des technologischen und gesellschaftlichen Fortschritts. Dazu gehört zum einen die Verwertung neuer Technologien, die an der TUM entwickelt werden. TUM ForTe übernimmt diese Aufgabe und ist für die Verhandlung von Verträgen mit Verwertungspartnern im Namen der TUM verantwortlich. Um bewusst und professionell mit dem geistigen Eigentum ihrer Forscher umzugehen, hat sich die TUM eine Patentpolitik erarbeitet. Zum anderen unterstützt die TUM die Industrie bei deren Engagements mit ihren Wissenschaftlern.

TUMentrepreneurship

Mit dem Strategiekonzept TUMentrepreneurship will die TUM die Zahl von Ausgründungen wachstumsorientierter Technologie-Unternehmen erhöhen und Wissenschaftler zur Gründung von Start-ups motivieren. Gründungsbotschafterinnen und -botschafter in jeder Fakultät verankern die Idee in der Universität.  Im TUM Entrepreneuship Center finden Gründer eine Palette an Förderangeboten für alle Phasen der Gründung, beispielsweise ManagementTrainings, Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln oder die Qualifizierung zum Executive MBA. Der TUMIdeAward prämiert jedes Jahr Ideen mit Marktpotential. Gewinner erhalten bis zu 15.000 Euro und ein Coaching. Zusammen mit dem An-Institut der UnternehmerTUM GmbH unterstützt die TUM außerdem vielversprechende Start-up-Firmen.

MakerSpace

UnternehmerTUM bietet darüber hinaus mit dem MakerSpace eine öffentliche Hightech-Werkstatt für ehrgeizige Start-ups, für die Do-it-yourself-Community und andere Kreative. Sie verdichtet das lokale Netzwerk von Stadt, Universitäten, Start-ups, Unternehmen und der lokalen Kreativ-Szene und stärkt somit Münchens Position als Hightech-Zentrum.

Internationale Vernetzung

Die TUM arbeitet gemeinsam mit den hervorragenden Partnern der europäischen EuroTech Alliance sowie der weltumspannenden GlobalTech Alliance an Forschungsstrategien zu wichtigen Zukunftsthemen. Sie ist auch am European Institute of Technology (EIT) aktiv, das 2007 vom Europäischen Parlament gegründet wurde und gesellschaftlich wirksamen Innovationen verpflichtet ist. Mit TUM Asia steht die TUM auf ihrem Campus in Singapur in unmittelbarem Austausch mit den dortigen Spitzenuniversitäten und Unternehmen.